
Karolines Tipps und Tricks
- Verwenden Sie hochwertige Zutaten.
- Weizenmehl 480 ist gut. Sie können auch spezielles Backmehl verwenden.
- Statt Grießzucker Puderzucker verwenden. Wenn Sie Zeit haben, sieben Sie den Puderzucker, bevor Sie beginnen.
- Verwenden Sie keine Eier für Mürbeteig.
- Die Butter sollte weich, aber nicht zu weich sein. Wenn Sie morgens backen möchten, nehmen Sie die Butter zum Frühstück aus dem Kühlschrank. Wenn Sie dies vergessen, können Sie die Butter stattdessen immer noch in den Teig reiben.
- Top-Tipp für die Teigzubereitung. Das Mehl in eine Schüssel geben, oben eine kleine Vertiefung machen und den Zucker und die Butter hineingießen. Geriebene Nüsse (je nach Rezept) dazugeben und die Masse kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Karoline empfiehlt die Verwendung eines Elektromixers. Es ist eine gute Möglichkeit, Zeit und Energie zu sparen.
- Legen Sie den Teig niemals zum Ruhen in den Kühlschrank. Schon wenige Minuten bei Zimmertemperatur reichen aus (Butter wird im Kühlschrank hart und der Teig dadurch schwer zu verarbeiten).
- Backpapier auf das Blech legen.
- Die Anweisungen zu Temperatur und Backzeit können je nach verwendetem Ofen variieren, gehen Sie also nicht immer davon aus, dass sie korrekt sind. Es ist eine gute Idee, die Kekse einige Minuten lang im Auge zu behalten, nachdem Sie sie in den Ofen geschoben haben. Sie werden schnell feststellen, ob die Angaben im Rezept für Ihren Ofen geeignet sind.
- Nehmen Sie die Kekse aus dem Ofen, wenn sie goldbraun sind. Karoline mag ihre Kekse dunkelbraun, weil sie so knuspriger sind, aber du kannst selbst wählen, wie du deine magst. Mit vielen hungrigen Menschen in der Nähe werden Kekse in allen Formen, Größen und Farben schnell genug aufgegessen!
- Bewahren Sie verschiedene Kekse in verschiedenen Dosen auf. Wenn Sie sie alle zusammen in der gleichen Dose aufbewahren, nehmen sie den Geschmack der anderen an. Karoline legt ihre Vanillekekse übereinander. Alle anderen Plätzchen schichtet sie mit einem Bogen Backpapier dazwischen.
- Bewahren Sie die fertigen Kekse in einem ungeheizten Raum auf (Karoline empfiehlt, sie so schnell wie möglich aufzuessen).
Auf die Plätze, fertig, backen!
Heute machen wir vier verschiedene Arten von Keksen. Je nach Größe ergeben diese Rezepte jeweils bis zu 120 Kekse.

1. Vanillekekse — Ein Klassiker aus der Kindheit
Zutaten: 250 g Weizenmehl, 200 g Butter, 160 g gemahlene Mandeln, 70 g Puderzucker
Topping: Vanille-Puderzucker-Mischung; wer keinen gekauften vanillezucker verwenden möchte, kann einfach normalen zucker mit einer vanilleschote darin aufbewahren — der schmeckt genauso. Ausstechformen: keine.
So funktioniert das!
Den Teig glatt kneten, zu einer Kugel formen und einige Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nehmen Sie ein Stück Teig und rollen Sie es zu einer langen, dünnen Wurst (ca. 1 cm dick). Achten Sie darauf, dass Sie kein oder wenig Mehl auf dem Rollbrett und dem Stift verwenden. Die lange Wurst in etwa 3-4 cm lange Stücke schneiden.
Jedes Stück zu einem U biegen (im Deutschen „Kipferl“ genannt) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 10-15 Minuten im Ofen bei 160°C backen. Aus dem Ofen nehmen, wenn die Kekse goldbraun sind.
Die Kekse noch heiß auf dem Backblech durch ein Sieb mit der Vanillezucker-Puderzucker-Mischung bestreuen. Dann abkühlen lassen.
2. „Spitzbuben“ oder „Linzer“ — ein alljährlicher Favorit
Zutaten: 200 g Butter, 250 g Weizenmehl, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Puderzucker, Saft einer halben Zitrone
Füllung: Ein Glas Aprikosenmarmelade mit einem Esslöffel Rum (30% Alkohol) erhitzen und umrühren; dadurch lässt sich die Konfitüre gut verarbeiten und erhält ein glänzendes Aussehen; Geben Sie die Mischung in einen Spritzbeutel oder verwenden Sie Pergamentpapier, um einen improvisierten Trichter herzustellen. Topping: Puderzucker Ausstechformen: 1 x Kreis, 1 x Kreis mit Loch (oder verwenden Sie einen separaten, kleineren Ausstecher, um das Loch zu machen).
So funktioniert das!
Den Teig kneten und einige Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den Teig zu einer großen Kugel formen, auf einem Brett und auf dem Nudelholz etwas Mehl verteilen, dann ein Stück Teig abschneiden und ca. 0,5 cm dick ausrollen. Wenn der Teig am Stift kleben bleibt, entfernen Sie ihn vorsichtig mit einem Spatel.
Schneiden Sie die untere Hälfte des Kekses mit dem Ausstecher ohne Loch in der Mitte aus. Dann die obere Hälfte mit dem Ausstecher mit einem Loch in der Mitte ausstechen. Diese im Ofen bei 170/175°C 10-15 Minuten backen (im Auge behalten).
Die Stücke ohne Loch in der Mitte umdrehen und einen kleinen Klecks der Marmeladen-Rum-Mischung hinzufügen. Legen Sie dann eines der Stücke mit einem Loch in der Mitte darauf, um eine Art Sandwich zu bilden. Versuchen Sie nach Möglichkeit sicherzustellen, dass die Vertiefungen an den Kanten des oberen Teils und des unteren Teils aufeinander ausgerichtet sind. Dadurch erhalten Ihre Kekse ein „professionelles“ Aussehen.
3. „Seezungen“ — ein süßer Adventsgenuss
Zutaten: 560 g Butter, 700 g Weizenmehl, 140 g gemahlene Nüsse, 140 g Puderzucker
Schokoladencreme für die Füllung:
1 Eigelb mit ca. 1/8 Liter Milch + 1 gehäuften Esslöffel Zucker verrühren und erhitzen. Sobald die Mischung gekocht hat, nehmen Sie sie vom Herd und lassen Sie sie vollständig abkühlen.
¼ der Butter mit 140g dunkler Kochschokolade in einem Topf schmelzen, die oben beschriebene Mischung (Eigelb, Milch, Zucker) zugeben und mit dem Handrührgerät verrühren.
Schokoladenglasur:
Mischen Sie 60 g geschmolzene Butter mit 200 g geschmolzener dunkler Kochschokolade. Die Schokoglasur sollte nicht heißer werden als 60 Grad und nur kurz gerührt Werden, weil sie sonst zu dickflüssig wird.
Topping: bunt oder glitzernd Hunderttausende (so viele oder so wenige wie Sie wollen)
Ausstechformen: Tropfenform
So funktioniert das!
Mit dem tropfenförmigen Ausstecher die Plätzchen ausstechen und auf ein mit Pergamentpapier ausgelegtes Blech legen und bei 170/175°C für 10-15 Minuten in den Ofen stellen (im Auge behalten). Nimm sie aus dem Ofen und lasse sie abkühlen.
Auf jeden Keks einen Tupfer Schokoladencreme spritzen.
Legen Sie einen weiteren Keks darauf und bilden Sie ein Sandwich. Dann die Oberseite in die Schokoladenglasurmischung tauchen.
Verteilen Sie so viele oder so wenige Hunderte und Tausende wie Sie möchten. Vor dem Essen oder Aufbewahren vollständig trocknen lassen.
4. „Nuss-Zwieback“ — Tiroler Version eines italienischen Klassikers
Zutaten: 3 Eier, 200 g Puderzucker, 240 g Weizenmehl, 200 g Rosinen, 500 g Walnüsse (ganz, nicht gehackt)
Ausstechformen: keine
So funktioniert das!
Eier und Zucker zu einer Creme verrühren, dann das Mehl unterheben. Nüsse und Rosinen zugeben. Rühren Sie alles zusammen und fügen Sie nach Bedarf Wasser hinzu, bis Sie die Mischung in einer langen wurstartigen Form auf das Backblech legen können. Für etwa 20 Minuten bei 180 °C in den Ofen geben.
Abkühlen lassen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Fertig! Diese Kekse nach italienischer Art sind zu jeder Jahreszeit ein köstlicher Genuss.
Der Hof von Karoline liegt in Lans, einem kleinen Dorf etwas außerhalb von Innsbruck. Sie ist die Vertreterin der Bäuerinnen in der Region um Innsbruck. Plätzchen backen war schon immer ihre Leidenschaft. Pro Jahr stellt sie etwa 20-30 verschiedene Kekse und Plätzchen für die ganze Familie her. In der Vorweihnachtszeit macht sie mehr als normal, aber sie und ihre Familie sind das ganze Jahr über große Fans von süßen Leckereien. Anstatt ihre Kekse zu verstecken, um sie für Weihnachten aufzubewahren, teilt sie sie lieber mit ihren Freunden und ihrer Familie. „Kekse sollten so schnell wie möglich gegessen werden“, schmunzelt sie. Karoline besucht regelmäßig Seniorenheime, um ihre Liebe zum Backen mit den Bewohnern zu teilen.
Fragen und Antworten (FAQ)
Wann beginnt man Weihnachtsplätzchen zu Backen?
Eine Faustregel besagt, kurz vor dem ersten Advent mit dem Backen zu beginnen. Für einige Gebäcksorten ist dieser Zeitpunkt aber schon zu spät. Die Frische der Backwaren variiert je nach Sorte. Manche Plätzchen müssen sogar etwas gelagert werden, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.
Welche Butter eignet sich am besten für Plätzchen?
Die beste Butter zum Plätzchen - und Kuchenbacken
Besonders gut ist Süßrahmbutter zum Backen geeignet: Sie ist schön sahnig und von Natur aus leicht süß — ideal für Kuchen und Kekse . Die mildgesäuerte Variante ist ebenfalls eine gute Wahl.
Welches Mehl für Weihnachtsplätzchen?
Für das Backen von Plätzchen oder Weihnachtskuchen wie Stollen eignen sich vor allem Weizenmehle der folgenden Typen: Type 405: Das klassische Weizenmehl (Weißmehl), bei dem ausschließlich der reine Mehlkörper gemahlen wird. Type 550: In diesem Weizenmehl sind bereits mehr Schalenanteile enthalten.
Welche Butter Marke zum Backen?
Zum Backen von Kuchen, Torten und Plätzchen eignet sich Süßrahmbutter besonders gut.
Für was verwendet man Süßrahmbutter?
Süßrahmbutter schmeckt sahnig und mild, da sie ohne Zusatz von Milchsäurebakterien produziert wird. Deshalb ist diese Buttersorte auch zum Backen von Keksen, Kuchen und Torten besser geeignet als die anderen Geschmacksvarianten mit einem eher säuerlichen Geschmack.
Kann ich mit Sauerrahmbutter Backen?
Wie der Name schon sagt, schmeckt Sauerrahmbutter leicht säuerlich. Der Rahm wird nämlich bei der Herstellung mit Milchsäurebakterien versetzt und dadurch gesäuert. … Kein Wunder, denn sie besteht auch aus purem Rahm. Sie eignet sich deshalb hervorragend zum Backen von klassischen Weihnachtsplätzchen, Kuchen oder Torte
Welches Mehl ist am besten für Plätzchen?
Type 405: Ideal für Biskuitteig, Torten und Plätzchen
Ein Mehl der Type 405 ist ganz fein und weic